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Monitoring und Logging

Im Rahmen des Betriebs von resQnect werden zur Sicherstellung der Systemfunktionalität und zur Fehleranalyse sowohl Metriken als auch Logdaten verwendet.

Monitoring

Monitoring wird eingesetzt, um den Zustand und die Leistung des Systems kontinuierlich zu überwachen. Es stellt sicher, dass zentrale Funktionen verfügbar und performant bleiben, und ermöglicht eine schnelle Reaktion auf technische Probleme oder Lastspitzen. Monitoring dient nicht nur dem operativen Betrieb, sondern auch der proaktiven Fehlererkennung sowie Weiterentwicklung des Produkts, indem es Trends und potenzielle Engpässe frühzeitig sichtbar macht. Die erhobenen Metriken sind nicht personenbezogen und dienen ausschließlich dem reibungslosen Systembetrieb. Sie umfassen:

  • Verbindungsstatus und Anfragerate gegenüber dem Einsatzleitsystem
  • Allgemeine HTTP-Metriken wie Anfragerate, Antwortzeiten und Fehlerraten
  • Systemauslastung wie zum Beispiel Speicher- und CPU-Nutzung

Logging

Logdaten werden erfasst, um detaillierte Einblicke in das Verhalten und die Abläufe innerhalb des Systems zu erhalten. Sie helfen dabei, Fehlerquellen gezielt zu identifizieren, sicherheitsrelevante Vorfälle nachzuvollziehen und den Betrieb transparent zu dokumentieren. Insbesondere bei der Analyse unerwarteter Systemzustände oder Nutzerprobleme sind Logdaten eine unverzichtbare Grundlage für Ursachenforschung und nachhaltige Fehlerbehebung.

Zur Protokollierung und Analyse von Systemereignissen werden verschiedene Logdaten erfasst. Diese können personenbezogene Daten enthalten, insbesondere in Bezug auf Nutzerinteraktionen oder Vorfällen. Die erfassten Logdaten beinhalten:

  • HTTP-Metadaten: Informationen über ein- und ausgehende HTTP-Anfragen wie URL und Methode, Header, IP-Adresse, Zeitstempel, Dauer der Anfrage sowie der HTTP-Statuscode der Antwort.
  • Anwendungslogmeldungen: Protokolle über die Verarbeitung von Anfragen und den Zustand der Anwendung, einschließlich des vollständigen Datenaustausches mit dem Einsatzleitsystem. Die Daten können unter Umständen Informationen zu Vorfällen, involvierten Einsatzmitteln oder Benutzerinformationen enthalten. Sie sind von besonderer Bedeutung, wenn es zu fehlenden oder fehlerhaften Informationen im Austausch mit dem Einsatzleitsystem kommt. So kann zum Beispiel bei einer Meldung, dass Informationen in der App nicht angezeigt würden, nachvollzogen werden, ob die Daten korrekt vom Einsatzleitsystem übermittelt wurden.
  • Fehlermeldungen: Stack Traces und Systemfehler, die zur Diagnose technischer Probleme aufgezeichnet werden.

Die Speicherung und Verarbeitung dieser Logdaten erfolgt ausschließlich zu Zwecken der Fehlersuche, der Systemüberwachung und Stabilitätssicherung.

Speicherfrist

Logdaten werden in der Regel für 90 Tage vorgehalten. Diese Frist ist notwendig, da es zu Verzögerungen von der Beobachtung eines unerwarteten Verhaltens bis zur tatsächlichen Bearbeitung kommen kann. Speziell in dem Kundensegment ist eine Meldung über mehrere Hierarchie-Ebenen ein übliches Vorgehen. Zudem ist es möglich, dass die technische Analyse durch das Entwicklungsteam nicht unmittelbar nach der Meldung erfolgen kann oder die Analyse komplexer Probleme längere Zeit in Anspruch nimmt. Die Vorhaltung gewährleistet somit eine effektive und nachvollziehbare Fehleranalyse über einen realistischen Zeitraum hinweg.